Stefan Bonner und Anne Weiss: Generation Doof
„Generation Doof“ von Stefan Bonner und Anne Weiss beschreibt die peinliche Situation des abhanden gekommenen Wissens in Deutschland seit etlichen Jahren.

Generation Doof
Der Klappentext ist vielversprechend: Mit süffisantem Wortwitz werden die medial vermittelten Unzulänglichkeiten aufgezählt, an denen eine breite, Altersstufen überspannende Schicht krankt.
Generation Doof: Bestandsaufnahme des Wissensverlustes
Leider kann „Generation Doof“ nicht halten, was es verspricht. Extrem konservativ und betont bildungsbürgerlich argumentieren der Autor und die Autorin und prophezeien somit den Untergang des Abendlandes. Dabei möchten sie gerne auch Selbstkritik üben und lassen sich freundlicherweise selbst nicht außen vor. Intelligente, sarkastische oder zumindest witzige Formulierungen vermisst man dabei schmerzlich.Kein gutes Buch, trotzdem ein Bestseller
Das Buch von Stefan Bonner und Anne Weiss ist weder besonders clever noch besonders gut geschrieben. Auch wenn ich den Autoren an einigen Stellen zustimmen möchte, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, warum sich ihr Buch schon so lange in den Bestseller-Listen hält.
„Generation Doof“ ist ein Buch für alle, die sich gerne kopfschüttelnd in der U-Bahn umblicken. Wer hingegen eine humoreske Stellungnahme zum Bildungsalltag in Deutschland sucht, sollte sich meiner Meinung nach vielleicht eher an die Bücher von Dietmar Wischmeyer halten.